Verantwortlicher
Diese Erklärung gilt für die Website wobinich.lol, die zugehörige Standort-API und die Android-App „Wo bin ich?“ (de.shroomlife.wobinich). Verantwortlich für die Verarbeitung ist:
Robin LehmannBahnhofstr. 98
71679 Asperg
Deutschland / Germany
robin@shroomlife.de
Website & Hosting
Website und API laufen auf einem Server bei Hetzner Online GmbH, Industriestr. 25, 91710 Gunzenhausen, Deutschland. Beim Abruf werden IP-Adresse und technische Verbindungsdaten verarbeitet, damit Inhalte ausgeliefert und der Dienst abgesichert werden können. Grundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: unser berechtigtes Interesse an einem funktionsfähigen und sicheren Angebot. Datenschutzhinweise von Hetzner.
Die Website verwendet keine Cookies, Analyse-Tools, Werbetracker oder extern geladenen Schriften. Icons, Flaggen, Bilder und Skripte werden von unserem Server ausgeliefert. Die Website fragt keinen Standort ab; die Deutschlandkarte zeigt öffentliche Bundesländer, keine Besucherstandorte. Die Sprache wird über die Seitenadresse gewählt. Die Bewegungseinstellung gilt nur für den aktuellen Seitenaufruf.
Standort in der App
Erst nach „Wo bin ich?“ fordert die App über die Standortdienste des Betriebssystems einen Standort an. Du bestimmst in den Systemeinstellungen, ob und wie genau sie darauf zugreifen darf. Die App verarbeitet Koordinaten und die gemeldete Genauigkeit; sie zeichnet keinen automatischen Standortverlauf auf, verwendet keine Analyse-SDKs und verlangt kein Konto. Optional erzeugte Geschichten werden wie im Abschnitt KI beschrieben gespeichert. Es gibt keine Hintergrundortung.
Berliner Bezirke und Ortsteile werden anhand mitgelieferter amtlicher Grenzen auf dem Gerät ermittelt. Für Straßen und weitere Ortsnamen startet die App anschließend automatisch eine Online-Anfrage: Koordinaten und die gewählte Sprache gehen per HTTPS an wobinich.lol. Die API rundet Koordinaten auf fünf Nachkommastellen und fragt damit den aktiven Adressdienst ab (Abschnitt 04). Name, Werbe-ID oder Gerätekennung werden dabei nicht mitgesendet. Mitgesendet wird die gemeldete Ortungsgenauigkeit in Metern, damit die API kennzeichnen kann, wenn ein von ihr selbst bestimmter Ortsteil nah an seiner Grenze liegt. Rechtsgrundlage für diese angeforderte Standortauflösung ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir genutzten Funktion).
Ohne Standortfreigabe funktioniert die Ortung nicht. Ohne Internet bleiben nach einem Standortsignal die Berliner Zuordnung und die Koordinaten verfügbar; zusätzliche Adressen fehlen. Einen separaten Schalter „nur offline“ gibt es derzeit nicht. Du kannst eine laufende Suche abbrechen und die Berechtigung jederzeit im Betriebssystem entziehen. Ein Abbruch kann eine bereits übermittelte Anfrage nicht zurückholen. Die Standortdienste des Betriebssystems können nach deinen Systemeinstellungen eigene Anbieter verwenden; deren Verarbeitung wird vom jeweiligen Betriebssystemanbieter beschrieben.
Adressdienste
Für Straßen und Ortsnamen nutzt unsere API zwei Anbieter in fester Reihenfolge: zuerst die Google Maps Platform Geocoding API, ersatzweise den öffentlichen Nominatim-Dienst der OpenStreetMap Foundation. In beiden Fällen kommt die Anfrage von unserem Server; deine Geräte-IP wird nicht weitergereicht. Der jeweilige Anbieter erhält die gerundeten Koordinaten, die gewählte Sprache und die IP unseres Servers. Welcher Anbieter gerade aktiv ist, weist unser Dienst unter /healthz aus.
Google. Google verarbeitet diese Anfragen als eigenständig Verantwortlicher, nicht als unser Auftragsverarbeiter. Da unser Abrechnungskonto im EWR liegt, gelten die Google Maps Platform EEA Terms of Service. Google kann die Daten außerhalb des EWR verarbeiten, auch in den USA. Als geeignete Garantie nach Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO dienen die EU-Standardvertragsklauseln, die Google in seine Controller-Controller-Datenschutzbedingungen für die Google Maps Platform einbezogen hat. Weder App noch Website zeigen eine Google-Karte oder laden Google-Skripte, -Cookies oder -Schriften. Weitere Angaben in der Google-Datenschutzerklärung.
Nominatim. Die OSMF verarbeitet eigene Nutzungsprotokolle. Ihre Richtlinie nennt Großbritannien und die Niederlande als Speicherorte für solche Daten; unsere kurze Cache-Frist gilt dort nicht. Eine konkrete Löschfrist für Nominatim-Anfragen nennt sie nicht. Für Großbritannien besteht ein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission (Art. 45 DSGVO). Details und Kontakt: OSMF-Datenschutzerklärung.
Speicherung & Serverprotokolle
Standortergebnisse hält die App nur im Arbeitsspeicher. Die gewählte App-Sprache wird lokal gespeichert, bis du sie änderst oder die App-Daten löschst. Unsere API speichert gerundete Koordinaten, Sprache und Adressantworten in einem gemeinsamen Arbeitsspeicher-Cache für 15 Minuten, zuzüglich höchstens 30 Sekunden Bereinigungszeit. Er umfasst maximal 2.048 Einträge, hat keine Konto- oder Gerätezuordnung und wird beim Neustart gelöscht.
Der vorgeschaltete Nginx Proxy Manager führt Zugriffsprotokolle: IP-Adresse, Zeitpunkt, HTTP-Methode, Hostname, angefragter Pfad einschließlich etwaiger URL-Parameter, Status, übertragene Datenmenge, User-Agent und gegebenenfalls die verweisende Seite. Hinzu kommen Fehlerprotokolle zur Störungsanalyse. Zweck und Grundlage sind Betrieb, Fehlerbehebung und Missbrauchsabwehr nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Die App sendet Koordinaten im POST-Inhalt, der im konfigurierten Zugriffsprotokoll nicht enthalten ist; die API selbst hat keine Zugriffsprotokollierung.
Die Proxy-Konfiguration sieht wöchentliche Rotation mit vier Zugriffs- und zehn Fehlerarchiven vor, zusätzlich zur jeweils aktuellen Datei. Bei regelmäßiger Rotation entspricht das ungefähr fünf beziehungsweise elf Wochen. Leere Dateien werden nicht rotiert; dadurch können ältere Archive länger bestehen bleiben. Diese Rotation ist deshalb keine feste Löschfrist nach Kalendertagen.
Kontakt & externe Links
Wenn du uns eine E-Mail schreibst, verarbeiten wir deine Absenderdaten und den Inhalt zur Bearbeitung deiner Anfrage (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO bei Anliegen zur Nutzung, sonst lit. f: Beantwortung von Anfragen). Die Aufbewahrung richtet sich nach der nötigen Bearbeitungs- und Nachweiszeit; danach werden Nachrichten gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
Der Download erfolgt über Google Play. Beim Öffnen des Links erhält Google deine Verbindungsdaten. Dort gilt die Datenschutzerklärung von Google.
Deine Rechte
Unter den gesetzlichen Voraussetzungen hast du Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung und Datenübertragbarkeit. Bei Verarbeitung aufgrund berechtigter Interessen kannst du aus Gründen deiner besonderen Situation widersprechen (Art. 21 DSGVO). Eine etwaige Einwilligung kannst du für die Zukunft widerrufen. Es gibt keine automatisierten Entscheidungen mit rechtlicher Wirkung und kein Profiling.
Für Anliegen genügt eine Nachricht an robin@shroomlife.de. Du kannst dich außerdem bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren, etwa beim LfDI Baden-Württemberg. Grundlage deiner Rechte ist die DSGVO.
Optional: „Erzähl mir was“ & Geschichtenverlauf
Nach deiner Zustimmung sendet die App die aktuellen Koordinaten, Genauigkeit, Sprache, alle ermittelten Ortsstufen und ihre Herkunft über unsere API an OpenAI. GPT-6 recherchiert damit Geschichte und Besonderheiten. Suchanbieter können ortsbezogene Suchbegriffe erhalten. Die Rechercheanweisung schließt genaue Koordinaten und Hausnummern aus Suchbegriffen aus. Die Standortauflösung funktioniert ohne diese optionale Funktion. Rechtsgrundlage der KI-Recherche und des zugehörigen Verlaufs ist deine Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Die App merkt sich die Version dieser Zustimmung lokal; im Menü „Meine Geschichten“ kannst du sie für künftige Recherchen zurücksetzen.
Gespeicherte Geschichten. Titel, Ortsname, Text, Quellen, Sprache, Anbieter und Erstellungsdatum werden lokal auf deinem Gerät und in unserer Serverdatenbank gespeichert. Die ursprüngliche Anfrage mit Koordinaten und Genauigkeit sowie der komplette KI-Prompt werden bei uns nicht dauerhaft gespeichert. Ein zufällig erzeugter geheimer Installationsschlüssel berechtigt zum Zugriff auf den eigenen Serververlauf. Der Server speichert nur dessen SHA-256-Prüfwert. Es werden keine IMEI, Werbe-ID oder andere Hardwarekennungen verwendet. Der Schlüssel wird weder an OpenAI noch an Suchdienste geschickt.
Auf Android liegt das lokale Archiv verschlüsselt mit einem Schlüssel aus Android Keystore im privaten, vom Backup ausgeschlossenen App-Speicher. Der iOS-Unterbau verwendet privaten, vom Backup ausgeschlossenen Speicher mit iOS Data Protection. Lokal bleiben bis zu 100 Geschichten bis zur Löschung oder Deinstallation erhalten; ältere Einträge weichen neuen. Auf dem Server gelten höchstens 100 Geschichten pro Installation und eine Frist von 90 Tagen plus bis zu 30 Sekunden Bereinigungszeit. Im Verlauf kannst du einzelne oder alle Geschichten auf Gerät und Server löschen; dazu ist eine Internetverbindung nötig. Lokal vorhandene Kopien bleiben nach Ablauf der Serverfrist offline lesbar. Nach Deinstallation oder Löschen der App-Daten geht der Installationsschlüssel verloren; eine Wiederherstellung der Serverkopien ist ohne ihn nicht möglich. Diese laufen spätestens mit der Serverfrist aus. Für Missbrauchs- und Kostenbegrenzung speichern wir den Installationsprüfwert und Anfragezeitpunkte bis zu 24 Stunden plus 30 Sekunden (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
OpenAI. Wir verwenden store: false; das verhindert nicht Sicherheitsprotokolle bei OpenAI. Inhalte können dort standardmäßig bis zu 30 Tage aufbewahrt werden, aus rechtlichen oder Sicherheitsgründen gegebenenfalls länger. API-Inhalte werden standardmäßig nicht zum Modelltraining verwendet. Eine ausschließliche Verarbeitung im EWR ist nicht eingerichtet. Angaben zur Verarbeitung als Dienstleister, internationalen Übermittlungen und vertraglichen Schutzmaßnahmen findest du im OpenAI-Datenverarbeitungszusatz und in der API-Dokumentation zur Datenverarbeitung. Ein Abbruch beendet das Warten, kann bereits übermittelte Daten aber nicht zurückholen; eine schon abgeschlossene Recherche kann im Serververlauf auftauchen. Beim Öffnen einer Quelle erhält deren Betreiber deine Verbindungsdaten. KI-Antworten können falsch sein; die Quellen dienen der Prüfung.
Freiwillig: den öffentlichen Ortsatlas mitgestalten
Zusätzlich zur privaten KI-Recherche kannst du in der App ausdrücklich und freiwillig „Ortsatlas automatisch mitgestalten“ aktivieren (Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Die Ortung und private Recherche funktionieren auch ohne diese zusätzliche Wahl. Wir merken sie uns lokal mit der Version 2026-09-13-atlas-v1. Du kannst sie vor jeder Recherche abwählen oder über „KI-Zustimmung zurücksetzen“ für künftige Beiträge beenden. Bestehende private Geschichten werden nicht nachträglich veröffentlicht.
Nach einer erfolgreichen neuen Recherche darf eine eindeutig erkannte deutsche Stadt oder Gemeinde als Thema vorgeschlagen werden. Wir gleichen den Namen mit einem unabhängigen GeoNames-Ortsverzeichnis ab. Unklare Zuordnungen und unsichere Grenzen werden übersprungen. Die separate Themenliste enthält nur eine öffentliche Katalogkennung des Ortes, eine spätere Wochenperiode und den Bearbeitungsstatus. Sie enthält keine Koordinaten, Genauigkeit, Adresse, Besuchszeit, IP-Adresse, Gerätekennung, Installationsprüfwerte, privaten Geschichten-IDs oder privaten Texte und keine Beziehung zu deinem Verlauf.
Frühestens nach sieben Tagen recherchiert OpenAI unabhängig einen gemeinsamen deutschsprachigen Ortstext. Dafür erhält OpenAI ausschließlich den Katalog-Ortsnamen, Bundesland, Land und Sprache; für diesen Anbieter gelten die Angaben aus dem KI-Abschnitt. Eine zusätzliche automatisierte Qualitätsprüfung erhält den Ortstextentwurf und seine Quellen, aber keine privaten Nutzerdaten. Erst nach bestandener Prüfung wird veröffentlicht. Wiederholte Entdeckungen desselben Ortes erzeugen keine weiteren öffentlichen Einträge. Öffentlich sind Ort, Bundesland, Text und Quellen. Es gibt keine Autorenprofile, Besuchsmarker, Besuchszähler, Zeitangaben zur Entdeckung oder Bilder zu den Geschichten.
Die gemeinsame Ortsgeschichte bleibt bis zur Korrektur oder Entfernung öffentlich, auch für Suchmaschinen; die private Frist von 90 Tagen gilt dafür nicht. Löschen im privaten Verlauf entfernt diesen unabhängigen Ortstext nicht. Ein bereits abgetrenntes Thema lässt sich nicht mehr über deine Installation zuordnen oder zurückziehen. Melde Korrektur- oder Entfernungswünsche mit dem öffentlichen Seitenlink an robin@shroomlife.de. Wir können den Ortstext sperren; eine Sperre verhindert erneute automatische Veröffentlichung. Dritte und Suchmaschinen können Kopien behalten.
Die Trennung und Verzögerung reduzieren Rückschlüsse auf einzelne Entdeckungen. Sie sind keine Garantie vollständiger Anonymität: Zusätzliches Wissen kann Rückschlüsse ermöglichen. Privater Verlauf und technische beziehungsweise Anbieterprotokolle bleiben den oben genannten Regeln unterworfen. Die Website-Karte lädt nur lokal bereitgestellte Bundeslandgrenzen; es gibt keine Anfrage an einen Kartenanbieter und keine Standortabfrage im Browser.